Eine solide Trainingsbasis ist wie in jedem Hundetraining wichtig. Denn dieses kleine 1×1 ist eure Grundlage für eure gesamte Suchhundekarriere.
Jedoch lernt jeder Hund und jeder Mensch sehr individuell – daher wird jeder Trail an den aktuellen Trainingsstand und das derzeitige Trainingsziel angepasst. So können Teams Schritt für Schritt wachsen und sich weiterentwickeln, ohne das große Ganze aus den Augen zu verlieren.
Da ich Individualität im Training als sehr wichtig ansehe wirst du bei mir keine „Autobahntrails“ finden. Das sind Trails, bei denen mehrere Hunde hintereinander dieselbe Spur laufen. Diese haben aus lerntheorethischer Sicht keinen Mehrwert. Wer also gerne schnelle und einfache Trainings dieser Art absolvieren möchte, ist bei suchhunde.wien falsch.


Du solltest gut zu Fuß unterwegs sein und eine gewisse Grundkondition mitbringen. Als Hundeführer unterstützt du deinen Hund, gibst Sicherheit und sorgst durch dein neutrales Verhalten, dass er sich auf seine Arbeit konzentrieren kann. Um das bewerkstelligen zu können, solltest du bereit sein aktiv mitzudenken und dich selbst fortzubilden.
Für den Hund
Im Freizeitbereich gibt es kaum Einschränkungen – fast jeder Hund kann und will trailen. Alter, Handicap oder Verhaltensbesonderheiten schließen das Training nicht aus. Im Gegenteil, gerade diese Hunde profitieren davon, neues zu lernen und über sich hinaus zu wachsen.
Bei besonderen Themen stimmen wir passende Termine und Rahmenbedingungen ab. Kontaktiere mich einfach unter
Organisatorisches
Ein Auto als Ruhezone für den Hund, ist für den Trainingsablauf äußerst hilfreich. So kann dein Hund zwischen den Trails entspannen, was das Abspeichern des Gelernten im Gehirn unterstützt.
Es wird einzeln gearbeitet – während ein Team trainiert, warten die anderen Hunde im Auto. Diese Ruhephasen sind ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses: In der Verarbeitungs- und Ruhezeit wird das Erlebte im Gehirn „sortiert“ und neu abgespeichert. Kurz gesagt: das Ausruhen macht das Gelernte besser „haltbar“.
Als Hundeführer bist du abwechselnd:
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- Versteckperson
- aktiv mit deinem Hund am Arbeiten
- Zuschauer oder Helfer
- in der Pause am Auto
Gerade am Anfang lernst du durch Zuschauen enorm viel – z.B. Leinenführung, Hund lesen, Helferaufgaben etc. – nütze diese passive Möglichkeit, um dein Wissen zu erweitern!
Regelmäßigkeit ist wichtig. Empfehlenswert sind daher Trainingsabstände von etwa 1–2 Wochen. Selbstständiges Arbeiten zuhause ist gerade am Anfang bei dieser Arbeit nicht empfehlenswert.


- Geschirr (gut sitzend auch auf Zug)
- Leine (5-10 Meter)
- Halsband oder Halstuch (hilfreich bei der Ritualisierung von Beginn und Ende der Sucharbeit)
- Belohnung (Essen in feuchter/hochwertiger Form)
- Gläser für Geruchsartikel (Schraubgläser immer leer und sauber)
